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Sorgenfrei in Rente

Der Februar war geprägt von Dividenden, Depotpflege und einem sauberen Neustart bei der Analyse.

Neuigkeit vom 28.02.2026

Der Februar war kein spektakulärer Börsenmonat. Keine großen Umschichtungen, keine außergewöhnlichen Bewegungen – dafür aber ein Monat, in dem ich mich intensiv um die Struktur meiner Depots gekümmert habe. Neben den planmäßigen Dividendeneingängen stand vor allem eines im Fokus: Datenqualität. Ich habe meine Depots in Parqet nochmals vollständig über AutoSync aktualisiert und den neuen Bestandsabgleich genutzt. Das Ergebnis: ein deutlich klareres Gesamtbild meiner finanziellen Situation. Mehr dazu im Artikel, viel Spaß beim Lesen!

Ein Monat der Ordnung.

Auch im Februar sind wieder Dividenden auf meinem Konto eingegangen. Der Monat gehört traditionell nicht zu den stärksten Ausschüttungsmonaten, dennoch tragen auch diese Zahlungen zuverlässig zum stetigen Ausbau meiner passiven Einnahmen bei. Besonders wichtig ist mir dabei nicht nur die absolute Summe, sondern die Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr. Kontinuität und Wachstum stehen hier im Vordergrund – auch kleinere Monate sind Teil des großen Ganzen. Wie gewohnt wurden die Dividenden entweder reinvestiert oder zur Stärkung der Liquiditätsreserve genutzt.

Depots auf dem Prüfstand: AutoSync im Einsatz.
Im Februar habe ich mir bewusst Zeit genommen, meine Depots technisch auf den neuesten Stand zu bringen. Über die AutoSync-Funktion in Parqet wurden alle Transaktionen erneut synchronisiert und geprüft. Gerade bei mehreren Depots und Verrechnungskonten schleichen sich im Laufe der Zeit kleinere Abweichungen ein. Diese wirken sich zwar nicht dramatisch aus, können aber Performance-Berechnungen oder Liquiditätsübersichten verzerren. Eine saubere Datengrundlage ist für mich die Basis jeder Analyse. Nur wenn Einzahlungen, Käufe, Verkäufe und Dividenden korrekt hinterlegt sind, liefern die Auswertungen auch ein realistisches Bild.

Bestandsabgleich: Mehr Transparenz bei Verrechnungskonten.
Besonders hilfreich war dabei die neue Funktion des Bestandsabgleichs. Durch diese Funktion werden nun auch die Verrechnungskonten korrekt dargestellt. Das war in der Vergangenheit nicht immer vollständig abgebildet, insbesondere wenn Ein- und Auszahlungen zeitlich versetzt erfasst wurden.

Der Effekt ist spürbar:
- Die Cash-Bestände stimmen exakt mit den Brokerangaben überein.
- Die Depotübersicht zeigt ein realistisches Nettovermögen.
- Performance-Analysen basieren auf konsistenten Daten.

Gerade die korrekte Abbildung der Verrechnungskonten sorgt für ein ehrlicheres Gesamtbild. Und am Ende geht es genau darum: Transparenz statt geschönter Zahlen. Mehr zu den neuen Funktionen in Parqet findet ihr im Changelog.

Erkenntnisse aus der Depotpflege.
Die erneute Durchsicht meiner Bestände hatte noch einen weiteren Effekt: Sie schafft Klarheit. Asset-Allokationen werden überprüft, Gewichtungen hinterfragt und die tatsächliche Liquiditätsquote sichtbar. Manchmal zeigt ein sauber synchronisiertes Depot mehr Wahrheit, als man im Alltag wahrnimmt.

Der Februar war damit weniger ein Monat der Aktion, sondern ein Monat der Struktur. Und genau diese Struktur bildet das Fundament für langfristigen Vermögensaufbau.

Fazit: Auch kleine Monate zählen.
Auch wenn der Februar kein Rekordmonat bei den Ausschüttungen war, ist er dennoch ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur finanziellen Unabhängigkeit.
Regelmäßige Dividenden, saubere Daten und ein klarer Überblick über die eigene Vermögensstruktur sind für mich entscheidend. Denn langfristiger Erfolg entsteht nicht durch einzelne Highlights, sondern durch konsequente Pflege und Disziplin.

Wie immer freue ich mich über euer Feedback, Fragen oder Anregungen zu meinen Auswertungen oder zum Thema Depotorganisation. Wenn ihr Fragen oder Anregungen habt, kontaktiert mich gerne bei X unter @mpalkowitsch.
Danke euch!

Der Februar im Rückblick.

Im Februar 2026 kamen 1.529,42 Euro Dividende nach Steuern gegenüber 1.805,35 Euro im vergleichbaren Vorjahresmonat zusammen, was einem Minus von ca. 15,3% entspricht. Das liegt vor allem daran, dass der Freibetrag im Januar voll ausgeschöpft wurde und der Dollar schwächer war als im Vorjahr. Die Dividende entsprach ca. 37 Rentenpunkte netto und würde ca. 35,52% der aktuellen Ausgaben decken.

In den ersten 2 Monaten von 2026 sind 3.934,01 Euro Dividende nach Steuern gegenüber 3.128,59 Euro im vergleichbaren Vorjahreszeitraum zusammen gekommen. Das sind bisher 1.967,01 Euro im Schnitt pro Monat nach Steuern.

Allokation der besparten Werte (Stand 28.02.2026).
Derzeit liegen 34,68% im Depot bei Trade Republic, 20,37% bei Comdirect, 43,24% bei Scalable Capital und 1,21% bei der Deutschen Bank im Depot. Zudem noch 0,50% in Projekten von Ecoligo (Darlehen für Solarprojekte weltweit).

Einen Überblick über meine Depots, den aktuellen Stand, meine Ziele und Regeln erhaltet ihr wie immer über den folgenden Link.

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