Sorgenfrei in Rente

2025 – Ein Jahr, in dem vieles zusammenkam.

Neuigkeit vom 30.12.2025

Wenn ich auf 2025 zurückblicke, dann nicht mit Euphorie, sondern mit einem ruhigen Gefühl von Zufriedenheit. Es war kein Jahr der großen Experimente, sondern eines, in dem sich viele Entscheidungen der letzten Jahre bezahlt gemacht haben. Nicht alles lief perfekt – aber vieles lief richtig gut. Und genau das spiegeln die Zahlen wider. Viel Spaß dabei.

Bestes Dividendenjahr aller Zeiten.

Es gibt Zahlen, die wirken jahrelang fast abstrakt. Bei mir war das die Schwelle von 60.000 Euro Netto-Dividende zu erreichen. Diese Schwelle habe ich im Jahr 2025 überschritten. Und selbst die 70.000 Euro netto wurde schon erreicht. Das Entscheidende daran ist nicht der Moment selbst, sondern das, was dahintersteht: konsequentes Investieren, Geduld in schwächeren Phasen und der Verzicht auf hektische Entscheidungen. Diese Marken zu erreichen fühlt sich weniger spektakulär an, als man vielleicht denkt – aber genau das ist ein gutes Zeichen. Es zeigt, dass das System trägt.

Weitere Highlights in 2025.
Im Jahr 2025 hat mein Depotwert um 12,51% zugelegt. Der Kaufwert stieg um 22,64% (Stand 30.12.2025). Durch den Absturz im April, einem starken Fokus auf Covered Call ETFs und dem Ausmisten von einigen, schlecht gelaufenen Werten in 2025 war der interne Zinsfuß (IZF) als auch die True Time Weighted Rate of Return (TTWROR) nicht so stark wie in 2024. Der Wert lag in 2025 bei Plus-Minus Null. Der IZF spieglt dabei die kapitalgewichtete Rendite, also die "durchschnittliche" jährliche Rendite meiner Investitionen wider. Der TTWROR neutralisiert als die zeitgewichtete Rendite den Einfluss von Kapitalzu- und -abflüssen und bietet daher eine unverfälschte Sicht auf die Performance.

Mehr als 18.200 Euro netto – das beste Dividendenjahr aller Zeiten.
2025 war für mich das erfolgreichste Dividendenjahr überhaupt. Am Ende des Jahres standen über 18.291 Euro Netto-Dividende auf der Abrechnung (Stand 06.01.2026). Das entspricht mehr als 1.524 Euro im Monatsdurchschnitt – regelmäßig, planbar und unabhängig von einzelnen Börsentagen. Was mich daran besonders freut: Dieses Ergebnis ist nicht durch einen Glückstreffer entstanden, sondern durch viele kleine, saubere Entscheidungen in 2025 und den Jahren davor. Jede Erhöhung, jede Aufstockung, jedes Reinvestieren hat seinen Teil beigetragen.

ETF – Vom Begleiter zum tragenden Baustein.
Ein wichtiger Schritt in 2025 war die weitere Verschiebung der Depotstruktur.
Die ETF machen inzwischen mehr als 50 % meines Gesamtdepots aus. Das bringt für mich vor allem eines: Ruhe. Weniger Einzelrisiken, weniger Abhängigkeit von einzelnen Unternehmen – und trotzdem ein stetiger, verlässlicher Ertrag. Ganz abgeschlossen ist dieser Prozess allerdings noch nicht. Einige ETF-Positionen liegen weiterhin unter meiner Zielgröße. Das ist kein Problem, sondern eher ein Arbeitsauftrag an mich selbst – und ein klarer Schwerpunkt für das kommende Jahr.

Der Blick nach vorne: Ziele für 2026.
Nach einem starken Jahr wie 2025 ist es mir wichtig, die Erwartungen realistisch zu halten – aber nicht ambitionslos. Für 2026 nehme ich mir vor, den ETF-Anteil weiter gezielt auszubauen, ausgewählte Einzelwerte weiter zu stärken, dort wo Qualität und Dividendenentwicklung stimmen und das monatliche Dividendenniveau weiter zu erhöhen.

Konkret bedeutet das mindestens 1.600 Euro Netto-Dividende pro Monat beziehungsweise 19.200 Euro Netto-Dividende im Gesamtjahr. Darüber hinaus gibt es zwei klare Meilensteine, die ich im Blick habe: 80.000 Euro Netto-Dividende und die 100.000 Euro Brutto-Dividende. Diese Ziele sind ambitioniert – aber sie bauen direkt auf dem auf, was bereits erreicht ist. Genau deshalb wirken sie für mich greifbar.

Mein Ziel bleibt es auch, meinen Notgroschen weiter auszubauen, bis er die Höhe von sechs Monatsgehältern erreicht. Parallel dazu plane ich, erneut mindestens 25.000 Euro in Aktien und ETFs zu investieren, finanziert durch Einzahlungen sowie Dividendenerträge. 2025 konnte ich dieses Ziel verdoppeln und knapp 50.000 Euro investieren. Dafür haben wir im April, wo die Zölle verkündet wurden und die Kurse nach unten gegangen sind, einen Teil des Notgroschen verwendet. Das wird in 2026 nicht noch einmal in der Form vorkommen.

Was 2025 für mich bestätigt hat?
Das Jahr 2025 hat mir vor allem eines gezeigt: Beständigkeit schlägt Tempo. Nicht jede Entscheidung muss perfekt sein, aber sie sollte durchdacht sein. Und nicht jeder Monat muss glänzen – entscheidend ist die Entwicklung über Jahre hinweg. Ich bin dankbar für das, was sich aufgebaut hat. Und ich gehe mit Respekt, aber auch mit Zuversicht in das Jahr 2026.

Ich werde wie immer hier von meinen Erfolgen oder Misserfolgen berichten. Schaut gerne immer wieder rein. Und gebt mir gerne Feedback über meinen Twitter-Kanal @mpalkowitsch. Danke euch!

Ein paar Zahlen und Daten.

Im Dezember 2025 kamen 1385,43 Euro Dividende nach Steuern gegenüber 1173,60 Euro im vergleichbaren Vorjahreszeitraum zusammen, was einem Zuwachs von ca. 18% zu Dezember 2024 entspricht. Die Dividende im Dezember entsprach ca. 34 Rentenpunkte netto und würden 32,42% der aktuellen Ausgaben decken.

Dividenden 2025.
In 2025 wurden in Summe 18.291,33 Euro nach Steuern an Dividende ausgeschüttet (über alle Depots hinweg), was einem Durchschnitt von 1.524,28 Euro pro Monat oder 2,09 Euro pro Stunde entspricht. Mit 460 Dividenden-Zahlungen gab es jede Woche mehr als 8 Zahlungen. Das waren aber 79 Zahlungen weniger als noch in 2024.

Allokation der besparten Werte (Stand 30.12.2025).
Derzeit liegen 30,70% im Depot bei Trade Republic, 22,31% bei Comdirect, 44,31% bei Scalable Capital und 2,14% bei der Deutschen Bank im Depot. Zudem noch 0,54% in Projekten von Ecoligo (Darlehen für Solarprojekte weltweit).

Einen Überblick über meine Depots, den aktuellen Stand, meine Ziele und Regeln erhaltet ihr wie immer über den folgenden Link.

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