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Sorgenfrei in Rente

Es ist ein Marathon, kein Sprint.

Neuigkeit vom 28.10.2023

Höre auf den Kopf, nicht auf den Bauch. Sei rational, nicht irrational, ruhig und nicht impulsiv. Analysiere und agiere dann besonnen. All das sollte ich mir immer wieder sagen, bevor ich eine Investition tätige. Daher muss ich mir viel mehr Regeln vorgeben, um mein Dividendeneinkommen weiter auszubauen. Was ich mir vorgenommen habe, könnt ihr hier nachlesen. Viel Spaß dabei.

Was habe ich mir überlegt?

Bevor ich tiefer auf mein zukünftiges Vorgehen, auf festgelegte Regeln oder Vorgaben eingehe, möchte ich klarstellen, dass das keine Beratung darstellen soll. Auch sind es nur für mich selbst ausgearbeitete Regeln und Vorgaben. Ob diese richtig oder falsch sind kann ich nicht voraussagen, sie helfen mir aber geordneter und geduldiger an den Aufbau meines Depots heranzugehen, weil ich in den letzten Jahren und Monaten da teils sehr impulsiv vorgegangen bin. So habe ich in Werte wie ZIM Integrated Shipping oder auch Steinhoff investiert und einiges an Geld damit verloren. Aber auch bei vermeintlich guten Dividendenwerten hatte ich nicht immer ein glückliches Händchen. 

Nun zum eigentlichen Thema.
In den letzten Wochen habe ich mir viele Gedanken gemacht, in welche Werte ich investieren möchte. Ob sie nachhaltig sein könnten. Welches Geschäftsmodell auch langfristig funktioniert. Aber auch wie ich investieren möchte. Vor allem welche Sektoren oder Branchen nicht mehr ins Depot kommen. Auch versuche ich durch mehr Kennzahlen und leichte Chart-Analyse zu schauen, dass ich nicht blind in einen fallenden Kurs investiere. Doch was will ich in Zukunft grundlegend anders machen?

Meine zukünftigen Regeln und Vorgaben.
Für die zukünftigen Investments habe ich mir folgende Regeln aufgestellt.
Als erstes sollte jeder Einzelwert nicht größer als 10% Kaufwert im Depot haben. Selbst 10% sind langfristig noch zu viel, aber das wird sich durch den Nachkauf bei anderen Werten wohl auch eher bei 5% einpendeln.
Und da sind wir auch schon beim nächsten Thema. Die Anzahl der Einzelpositionen. Ich investiere nur in Aktien und ETFs. Und da möchte ich nicht mehr als 80 Positionen im Depot haben, ansonsten verliere ich langsam den Überblick. Derzeit liege ich bei 94 Positionen, d. h. der ein oder andere Wert wird irgendwann noch rausfliegen.
Außerdem muss ich kritischer auf die Länder der Firmen schauen. Damit meine ich nicht das derzeitige Klumpenrisiko mit meinen US-Werten im Depot, sondern viel mehr die politische Lage einiger Investitionen. Russland, China, Chile oder Kongo sind für mich keine Länder mehr, wo ich im aktuellen Zeitpunkt investieren möchte. Und so sollte ich auch mit Bedacht an zukünftige Investitionen herangehen.
Dann möchte ich weniger in zyklische Werte investieren. Schifffartsaktien fallen komplett raus, auch Rohstoffwerte werde ich mir kritischer betrachten. Weniger in Öl, mehr in Richtung erneuerbare Energien.  
Und Zocks muss ich unbedingt vermeiden, vor allem vermeintlich gute Pennystocks hatten es mir in der Vergangenheit immer wieder angetan. Aber ich glaube den Schmerz muss jeder mal erleben.

Mehr Analyse.
Dabei werde ich in Zukunft noch stärker Werte analysieren, z. B. mit Aktien.guide als erster Indikator zur Analyse von KGV, KUV, dem Verschuldungsgrad oder auch der Ausschüttungsquote bei Dividenden. Denn die Dividende sollte nicht aus der Substanz gezahlt werden, ansonsten ist sie nicht nachhaltig. Ich nutze in letzter Zeit auch verstärkt Traderfox, um auf die 50- oder 200-Tage-Linie bei den Aktien zu schauen. 

Der September im Rückblick.