Sorgenfrei in Rente
24.000 € Dividenden geknackt! Warum ich mein Jahresziel jetzt auf 28.000 € erhöhe?
Lesezeit: 6 Minuten
Veröffentlicht am 24.10.2026
Geschafft! Und das deutlich früher als gedacht.
Bereits Mitte Oktober habe ich mein persönliches Dividendenziel für 2026 erreicht. Insgesamt 24.000 € netto sollten in diesem Jahr aus meinem Wertpapierdepot auf meinem Konto landen. Ein ambitioniertes Ziel, das ich mir zu Jahresbeginn gesetzt hatte. Nun steht fest: Das Ziel ist erreicht - und das, obwohl das Jahr noch längst nicht vorbei ist! Das entspricht immerhin durchschnittlich 2.000 € netto pro Monat. Geld, für das ich nicht zusätzlich arbeiten muss und das mir langfristig mehr finanzielle Freiheit ermöglichen soll.
Für mich ist das ein weiterer wichtiger Meilenstein auf meinem Weg in Richtung eines sorgenfreien Ruhestands. Und ein schöner Anlass, die bisherige Entwicklung ein wenig zu feiern! Doch anstatt mich jetzt zurückzulehnen und die letzten Wochen des Jahres einfach abzuwarten, habe ich mich zu einem weiteren Schritt entschlossen: Ich erhöhe mein Dividendenziel für 2026 von 24.000 € auf 28.000 € netto!
Neues Jahresziel: 28.000 € netto Dividenden!
Eine Zielerhöhung um 4.000 € beziehungsweise knapp 17 % mitten im Oktober? Das klingt zunächst vielleicht etwas ungewöhnlich. Schließlich bleiben nur noch gut zwei Monate bis zum Jahresende. Allerdings hat sich mein Depot in den vergangenen Monaten deutlich verändert und damit auch die Höhe meiner regelmäßigen Ausschüttungen.
Die bisherige Zielmarke von 24.000 € hatte ich bereits auf meiner Seite Meine Depots im Überblick festgehalten. Dort lässt sich auch die Entwicklung meiner Dividendeneinnahmen verfolgen. Dass ich diese Marke bereits Mitte Oktober überschreiten würde, hatte ich zu Jahresbeginn so nicht erwartet.
Mit dem neuen Jahresziel von 28.000 € würde ich rechnerisch auf durchschnittlich rund 2.333 € netto pro Monat kommen. Natürlich fließen die Dividenden nicht jeden Monat in exakt gleicher Höhe. Dennoch zeigt diese Zahl sehr anschaulich, welche Größenordnung mein Depot mittlerweile erreicht hat. Und genau das motiviert mich, meinen eingeschlagenen Weg weiterzugehen.
Mehr High Yield, mehr Ausschüttungen - mein Depot verändert sich.
Wer meinen Blog regelmäßig verfolgt, weiß, dass ich mein Depot in den vergangenen Monaten immer wieder angepasst habe. Einige Einzelaktien mussten weichen, teilweise auch mit deutlichen Verlusten. Darüber hatte ich bereits in meinem Artikel Buy - Hold - Check, and Bye! berichtet.
Gleichzeitig habe ich den Anteil an ETFs weiter ausgebaut. Dabei spielen mittlerweile auch sogenannte Covered-Call-ETFs eine größere Rolle. Diese verfolgen unterschiedliche Optionsstrategien, um neben den klassischen Dividenden zusätzliche Erträge zu erzielen, die für regelmäßige Ausschüttungen genutzt werden können.
Mein Ziel dahinter ist relativ einfach: Ich möchte mit meinem vorhandenen Kapital einen möglichst attraktiven und regelmäßigen Cashflow erwirtschaften, ohne dabei die langfristige Entwicklung des Depots vollständig aus den Augen zu verlieren.
Natürlich ist eine hohe Ausschüttung allein noch kein Qualitätsmerkmal. Covered-Call-Strategien können beispielsweise bei stark steigenden Aktienmärkten einen Teil des Kurspotenzials begrenzen. Auch Kursverluste sind weiterhin möglich. Entscheidend ist deshalb nicht nur, wie viel ein ETF ausschüttet, sondern auch, wie sich sein Anteilspreis und seine Gesamtrendite langfristig entwickeln.
Besonders erfreulich: Der iShares World Equity High Income ETF.
Eine besonders positive Überraschung ist für mich bislang der iShares World Equity High Income Active UCITS ETF (WINC, ISIN IE000KJPDY61). Als ich mich intensiver mit diesem ETF beschäftigt habe, fand ich vor allem die Kombination aus einem weltweit diversifizierten Aktienportfolio und einer zusätzlichen Optionsstrategie interessant. Inzwischen hat sich der ETF zu einem wichtigen Baustein meiner Einkommensstrategie entwickelt.
Und bislang bin ich mit der Entwicklung wirklich zufrieden. Nicht nur die Ausschüttungen fallen erfreulich aus, sondern auch die Kursentwicklung hat mich positiv überrascht. Gerade bei einem ETF mit einer einkommensorientierten Optionsstrategie ist das für mich eine schöne Bestätigung meiner bisherigen Überlegungen.
Hinzu kommt eine weitere erfreuliche Veränderung:
Der WINC schüttet mittlerweile monatlich aus.
Das macht ihn für meine persönliche Dividendenstrategie noch interessanter. Schließlich möchte ich langfristig einen möglichst regelmäßigen monatlichen Cashflow aufbauen.
Die bisherige Entwicklung ist natürlich keine Garantie dafür, dass es so weitergeht. Ausschüttungen können schwanken und auch die Börsen werden nicht dauerhaft nur eine Richtung kennen. Trotzdem zeigt mir der WINC bisher, dass ein einkommensorientierter ETF nicht zwangsläufig mit einer enttäuschenden Kursentwicklung einhergehen muss.
28.000 € sind jetzt das Ziel - aber nicht um jeden Preis.
Mit der Erhöhung auf 28.000 € möchte ich mir noch einmal eine neue Herausforderung für die verbleibenden Wochen des Jahres setzen. Die bisherigen Ausschüttungen und die aktuelle Depotstruktur stimmen mich zuversichtlich, dass diese Marke erreichbar ist.
Dabei werde ich aber nicht anfangen, kurz vor Jahresende wahllos besonders hoch ausschüttende Wertpapiere zu kaufen, nur um die neue Zahl zu erreichen. Mein Depot soll weiterhin zu meiner langfristigen Strategie passen. Eine möglichst hohe Ausschüttung bringt schließlich wenig, wenn dafür dauerhaft Kapital vernichtet wird.
Vielmehr ist das neue Ziel das Ergebnis der Veränderungen, die ich in den vergangenen Monaten bereits vorgenommen habe. Die stärkere Gewichtung von High-Yield- und Covered-Call-ETFs sorgt inzwischen für einen höheren laufenden Cashflow, als ich ursprünglich eingeplant hatte.
Ob am Ende tatsächlich 28.000 € netto zusammenkommen oder ich knapp darunter bleibe, wird sich zeigen. Das ursprünglich gesteckte Jahresziel habe ich jedenfalls schon erreicht. Alles, was jetzt noch kommt, ist gewissermaßen die Kür!
Und 2027? Die 30.000-€-Marke rückt näher!
Wenn ich mir die aktuelle Entwicklung anschaue, zeichnet sich bereits ab, wohin die Reise im kommenden Jahr gehen könnte. Für 2027 rechne ich erstmals mit Dividendenausschüttungen von mehr als 30.000 € netto.
Das wären durchschnittlich mindestens 2.500 € netto pro Monat - allein aus meinem Wertpapierdepot. Eine Größenordnung, die ich vor einigen Jahren noch für ziemlich weit entfernt gehalten hätte.
Allerdings möchte ich hier noch nicht zu weit vorgreifen. Mein konkretes Dividendenziel für 2027 werde ich wie gewohnt erst zum Jahreswechsel festlegen. Bis dahin können sich sowohl die Depotzusammensetzung als auch die erwarteten Ausschüttungen noch verändern. Insbesondere bei Covered-Call-ETFs lassen sich die zukünftigen Zahlungen schließlich nicht exakt vorhersagen.
Trotzdem macht es Freude zu sehen, dass sich mein langfristiger Vermögensaufbau immer stärker in einem spürbaren monatlichen Cashflow niederschlägt.
Mein Fazit: Ein Meilenstein, den ich gerne feiere!
24.000 € netto Dividenden in einem Jahr - und das bereits Mitte Oktober. Für mich ist das ein persönlicher Erfolg, über den ich mich wirklich freue. Denn hinter dieser Zahl stecken viele Jahre des Sparens, Investierens, Reinvestierens und natürlich auch die eine oder andere Fehlentscheidung.
Die Umstellung meines Depots auf einen stärkeren ETF-Fokus und die Beimischung einkommensorientierter Strategien zeigen inzwischen deutliche Auswirkungen auf meine Ausschüttungen. Besonders der iShares World Equity High Income ETF hat meine Erwartungen bisher übertroffen.
Nun stehen die nächsten 4.000 € auf dem Programm. Ob ich die neue Marke von 28.000 € bis Silvester tatsächlich erreiche, bleibt spannend.
Die 24.000 € sind jedenfalls geschafft. Die 28.000 € sind das neue Ziel. Und die 30.000 € für 2027 bereits in Sichtweite!
Ich werde weiter berichten.
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