Moderner Arbeitsplatz mit neu gestaltetem Finanzblog und Portfolioauswertungen
Bild mit KI erstellt

Sorgenfrei in Rente

Viel Bewegung im Juli 2026.

Diesmal hat sich nicht nur im Depot einiges bewegt. Der gesamte Blog trägt ein neues Gewand: 105 Seiten und 319 Bilder wurden mit Unterstützung künstlicher Intelligenz in ein neues, modernes Gerüst überführt. Dazu kommen ein weiter gestiegener ETF-Anteil, ein neuer Einzelwert und ein außergewöhnlich starker Dividendenmonat. Viel Spaß beim Lesen!

Mein Blog hat ein neues Gewand.

Ein kompletter Neustart – ohne den alten Blog zurückzulassen.
Wer in den vergangenen Tagen auf Sorgenfrei in Rente unterwegs war, dürfte die Veränderung sofort bemerkt haben. Der Blog wurde nicht nur optisch aufgefrischt. Die komplette technische Struktur wurde neu aufgebaut und sämtliche bestehenden Inhalte in ein modernes Gerüst überführt.

Dabei ging es mir vor allem um eine bessere Lesbarkeit, eine klarere Navigation, schnellere Ladezeiten und eine Darstellung, die auf dem Smartphone genauso gut funktioniert wie am großen Bildschirm. Die Inhalte und die Geschichte des Blogs sollten erhalten bleiben – aber sie sollten sich nicht länger wie eine Webseite aus einer anderen Zeit anfühlen.

105 Seiten und 319 Bilder neu aufbereitet.
Der Umfang war größer, als es auf den ersten Blick wirkt. Insgesamt wurden 105 Seiten angepasst, strukturell überarbeitet und in das neue Design übertragen. Zusätzlich wurden 319 Bilder geprüft, konvertiert, für unterschiedliche Bildschirmgrößen optimiert und in die neue Seitenstruktur eingebunden.

Viele wiederkehrende Sonderlösungen wurden durch einheitliche Komponenten ersetzt. Artikelköpfe, Inhaltsbereiche, Partnerkarten, Navigation und Fußzeilen folgen nun einem klaren System. Das macht die Seite nicht nur moderner, sondern erleichtert auch jede zukünftige Erweiterung.

Design und Funktionen entstanden mit Prompts.
Das Besondere an diesem Umbau: Die neue Seite wurde mit Unterstützung von KI vollständig neu aufgesetzt. Mit Codex habe ich das bestehende Projekt analysiert, Designideen formuliert, Komponenten entwickelt, alte Seiten migriert, Bilder optimiert und die Darstellung anschließend immer wieder im Browser geprüft.

Die Grundlage dafür waren keine klassischen Pflichtenhefte oder fertigen Designvorlagen, sondern Prompts. Ich habe beschrieben, was ich erreichen möchte, welche Stimmung die Seite ausstrahlen soll und welche Funktionen mir wichtig sind. Daraus entstanden Schritt für Schritt Layout, Technik und Detailverbesserungen.

Natürlich lief nicht jeder Schritt auf Anhieb perfekt. Gerade bei einem gewachsenen Blog mit vielen alten Seiten, unterschiedlichen Strukturen und Zeichenkodierungen steckt die Arbeit oft im Detail. Aber genau hier hat sich gezeigt, wie hilfreich KI beim systematischen Prüfen, Überführen und Vereinheitlichen sein kann.

Der Blog bleibt trotzdem mein Blog.
Die KI hat mir bei der technischen Umsetzung extrem geholfen. Die Themen, Erfahrungen, Zahlen und persönlichen Einschätzungen bleiben aber weiterhin meine eigenen. Für mich ist das die spannendste Kombination: Technik nimmt mir einen großen Teil der mühsamen Arbeit ab – und ich kann mich stärker auf die Inhalte konzentrieren.

Der Umbau ist damit nicht nur ein neues Design. Er ist auch ein Beispiel dafür, wie sich ein über Jahre gewachsenes Projekt mithilfe von KI weiterentwickeln lässt, ohne seinen Charakter zu verlieren.

Mehr ETFs – und ein neuer Einzelwert.

Die ETF-Quote steigt auf rund 56 Prozent.
Auch im Depot wurde der eingeschlagene Weg im Juli konsequent fortgesetzt. Rund 56 Prozent des investierten Geldes liegen mittlerweile in verschiedenen ETFs. Damit bilden sie inzwischen klar das Fundament meines Depots.

Diese Entwicklung ist bewusst gewählt. Mit ETFs kann ich Risiken breiter verteilen, einzelne Unternehmen verlieren an Gewicht und das Depot wird insgesamt robuster. Gleichzeitig möchte ich nicht vollständig auf Einzelwerte verzichten. Sie bleiben für mich eine gezielte Ergänzung – vorausgesetzt, Geschäftsmodell, Chancen und Risiken passen zu meiner Strategie.

Die zunehmende ETF-Quote bringt vor allem Ruhe in das Depot. Ich muss nicht jede Unternehmensmeldung sofort bewerten und kann trotzdem an der Entwicklung ganzer Märkte oder bestimmter Einkommensstrategien teilhaben. Gerade mit Blick auf die spätere Rente ist mir diese Balance aus breiter Streuung und laufendem Cashflow wichtig.

Lang & Schwarz neu im Depot.
Mit Lang & Schwarz (WKN LS1LUS) ist im Juli dennoch ein neuer Einzelwert hinzugekommen. Das 1996 in Düsseldorf gegründete Unternehmen ist eine börsennotierte Holding einer Finanzgruppe. Die Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG stellt Kurse für eine große Zahl von Aktien, Anleihen, Fonds und ETPs und ist unter anderem als Market Maker an der LS Exchange, auf Xetra, in Wien, Stuttgart und an der BX Swiss aktiv. Das Geschäftsmodell profitiert grundsätzlich von Handelsaktivität und Marktbewegungen, ist damit aber auch abhängig von Orderströmen, Partnern, Regulierung und der Entwicklung des Wettbewerbs.

Für mich ist Lang & Schwarz eine bewusst überschaubar gehaltene Einzelposition: ein interessantes, profitables Geschäftsmodell mit Chancen, aber auch mit deutlich sichtbaren Abhängigkeiten. Wie sich die strategische Neuaufstellung entwickelt, werde ich aufmerksam verfolgen.

Der Juli 2026 im Rückblick.

Im Juli 2026 kamen 3.452,43 Euro Dividende nach Steuern zusammen. Im vergleichbaren Vorjahresmonat waren es 1.634,78 Euro. Das entspricht einem Plus von ca. 111 Prozent. Umgerechnet entspricht die Ausschüttung ungefähr 81 Rentenpunkten netto.

In den ersten sieben Monaten des Jahres 2026 wurden insgesamt 18.058,35 Euro Dividende nach Steuern ausgezahlt. Damit ist schon knapp fünf Monate vor Jahresende ein neuer Rekord erreicht. Im Durchschnitt sind das 2.579,76 Euro netto pro Monat. Im Vorjahreszeitraum lagen die Ausschüttungen bis Ende Juli bei 11.028,18 Euro beziehungsweise durchschnittlich 1.575,45 Euro pro Monat.

Diese Entwicklung freut mich besonders, weil sie nicht auf einer einzelnen Position beruht. Das Depot wird breiter, der ETF-Anteil steigt und gleichzeitig wächst der laufende Ertrag. Genau diese Mischung aus Stabilität und Cashflow ist das Ziel.

Im Juli war also tatsächlich viel Bewegung: im Blog, im Depot und bei den Dividenden. Nun bin ich gespannt, wie sich das neue Blog-Gerüst im Alltag bewährt und wie die zweite Jahreshälfte an den Märkten weitergeht. Wenn ihr Fragen oder Anregungen habt, kontaktiert mich gerne bei X unter @mpalkowitsch. Danke euch!

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